AWO sucht engagierte, junge Menschen

Die AWO im Kreis Höxter bietet ab dem Sommer 2018 in Bad Driburg, Borgentreich und Steinheim jungen Menschen wieder die Möglichkeit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bzw. einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu absolvieren.
Die Freiwilligendienste beim AWO-Kreisverband Höxter können vor allen Dingen im pädagogischen Bereich geleistet werden. Die Einsatzbereiche richten sich nach den Interessen der jungen Menschen. Tätigkeitsbereiche sind z. B. vor allen Dingen die pädagogische Arbeit mit Schulkindern bzw. in Spielgruppen für Kinder.
Für die Tätigkeit wird ein monatliches Taschengeld gezahlt. Weitere Sachleistungen sind möglich. Für die Zeit des Freiwilligendienstes besteht eine Sozialversicherungspflicht. Zum FSJ und BFD gehört eine pädagogische Begleitung in Form von Seminaren, die der fachlichen Anleitung und der Persönlichkeitsfindung dienen sollen.
Die AWO sieht die Freiwilligendienste als gute Möglichkeit im pädagogischen Bereich sinnvolle soziale Erfahrungen zu sammeln.
Darüber hinaus stehen Plätze für Praktika im Zusammenhang mit verschiedenen Schulausbildungen (z. B. FOS, Erzieherinnen-Ausbildung) zur Verfügung.

Informationen gibt es beim Kreisverband der AWO in Bad Driburg, Tel. 05253 93 50 210

Bilanz: AWO-Beratungsstellen im Kreis Höxter stellen ihren Jahresbericht für 2017 vor.
In 20 Jahren ist das Team gewachsen, die Angebote noch stärker vernetzt

Neue Westfälische vom 27.04.2018
Von Silke Riethmüller

Bad Driburg. Im Oktober 1997 wurde die Beratungsstelle für Schwangerschaft, Partnerschaft und Sexualität der Arbeiterwohlfahrt (AWO) gegründet. “Das war damals im Kreis Höxter schon etwas Besonderes, dass es eine solche Beratungsstelle gab”, erinnert sich Kreisgeschäftsführer Wolfgang Kuckuk. In den vergangenen 20 Jahren hat die AWO weitere Beratungsstellen dazubekommen, das Team ist gewachsen, Synergieeffekte sind entstanden, die einzelnen Angebote wurden miteinander vernetzt. “Wir können also inzwischen auf einige Erfahrungen verweisen”, betont Kuckuk.

Im Jahr 2017 führten die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle für Schwangerschaft, Partnerschaft und Sexualität 1.345 Beratungsgespräche. Die Zahl der Ratsuchenden ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Insgesamt hätten 446 Personen (2016: 460) die Hilfe der AWO-Beratungsstellen in Anspruch genommen. Die meisten davon waren Frauen, 26 Ratsuchende waren männlich. 293 waren Deutsche, davon hatten 63 einen Migrationshintergrund. 151 Ratsuchende besaßen eine andere Staatsangehörigkeit.

In der Konfliktberatung wurden 58 Gespräche mit 53 Frauen geführt. Der größte Anteil sei zwischen 27 und 34 Jahren alt gewesen, gefolgt von der Altersgruppe der 22 bis 26-Jährigen. Zwei Klientinnen waren zum Zeitpunkt der Beratung noch minderjährig. Im Vergleich zu 2016 (60 Frauen/64 Beratungsgespräche) war die Schwangerschaftskonfliktberatung im vergangenen Jahr leicht rückläufig. “Als Hauptgründe für einen Schwangerschaftsabbruch wurden von den Frauen eine schwierige körperliche oder psychische Verfassung genannt, gefolgt von einer finanziell sehr schwierigen Lebenssituation”, erklärt Beate Knievel-Boraucke vom Team der AWO-Beratungsstelle in Bad Driburg. Wirtschaftliche Armut spiele also weiterhin eine große Rolle bei der Entscheidung. “Sehr viele Frauen können von der guten wirtschaftlichen Lage in unserem Land nicht profitieren”, bedauert die Diplom-Sozialarbeiterin.

Die Gruppe der alleinerziehenden Mütter sei zudem deutlich größer geworden. Auch im Jahr 2017 sei die Bundesstiftung “Mutter und Kind” daher eine wichtige Hilfe für schwangere Frauen in einer Notsituation gewesen, 134 Schwangere erhielten eine finanzielle Unterstützung aus diesen Mitteln, darunter 33 Flüchtlingsfrauen. Seit November 2015 ist es für Schwangere in Erstaufnahmeeinrichtungen möglich, einen Antrag bei der Bundesstiftung zu stellen. “Auch schwangere Frauen, die in den zugewiesenen Städten ihr Asylverfahren abwarten, können eine finanzielle Unterstützung durch die Stiftung erhalten”, so Isabell Schröder. Die Erziehungswissenschaftlerin ist seit September 2016 mit im Team der Beratungsstelle und berät geflüchtete Frauen in Bad Driburg.

Die durchschnittliche Hilfe betrug 456 Euro. “Im Vergleich zu 2016 wurden im vergangenen Jahr 28 Anträge mehr gestellt”, sagt Diplom-Sozialpädagogin Silke Niggemann-Boffer. Dies zeige, dass immer mehr Schwangere über ein sehr geringes Einkommen verfügen. 42 Frauen erhielten über die AWO zudem Mittel aus dem Familienplanungsfond des Kreises Höxter als Zuschuss für ein Verhütungsmittel, wie Hormonspirale oder die Pille.

Neben der Vermittlung einer finanziellen Unterstützung benötigten aber auch immer mehr Eltern und Familien aufgrund gestiegener Belastungen effektive und längerfristige Begleitung in ihrer ganz speziellen Lebenssituation. “Die Problemlagen sind viel komplexer geworden”, betont Niggemann-Boffer.

Ein immer wichtiger werdendes Thema sei zudem Gewalt gegen Frauen. “Eine Schwangerschaft oder die Geburt eines Kindes können der Auslöser einer Gewaltspirale sein”, weiß Mareike Stöver von der AWO-Frauenberatungsstelle für den Kreis Höxter. Seit Januar 2017 verstärkt die examinierte Hebamme und Sozialpädagogin stundenweise das Team der Schwangerenberatungsstelle. “Es ist also wichtig, dass die Gesellschaft bei diesem Thema noch genauer hinsieht und hinhört”, unterstreicht Stöver.

“Die Teams in unseren Beratungsstellen leisten eine großartige Arbeit”, betont auch AWO-Kreisvorsitzender Paul Arens. Dafür gebühre ihnen ganz besonderer Dank und Anerkennung.

Selbstverteidigung: Arbeiterwohlfahrt bietet Einführung in Wen Do an

Neue Westfälische vom 08.03.2018

Kreis Höxter (nw). Die Frauenberatungsstelle und die Schwangerenberatungsstelle der Arbeiterwohlfahrt (AWO) sowie die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Höxter, Claudia Pelz-Weskamp, bieten anlässlich der Höxteraner Frauenaktionswochen am Dienstag, 13. März, von 18 und 20 Uhr einen “Wen Do”- Schnupperkursus für Frauen ab 18 Jahren an. Dieser findet in den Räumen des AWO Familienstützpunktes an der Gartenstraße 7 in Höxter statt.

Solche Situationen sind fast jeder Frau bekannt: Unangenehme Blicke, aufdringliche Anmache in Bus und Bahn, Angstorte auf dem Weg zur Arbeit durchqueren, Mobbing, frauenfeindliche Witze im Bekanntenkreis. Frauen erleben immer wieder Belästigungen, Angriffe und Bedrohungen. Was bleibt ist vielfach Hilflosigkeit, Ohnmacht oder Wut. Schlagfertige Antworten, Reaktionen, Aktionen fallen vielen Frauen erst im Nachhinein ein. Wen Do hat zum Ziel, Frauen stark und entschieden zu machen, um sich sofort wirkungsvoll vor Belästigungen und Angriffen zu schützen. Wen Do ist ein in den 1970er Jahren in Kanada speziell von Frauen für Frauen entwickeltes Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskonzept. Es wendet sich vor allem gegen (sexuelle) Gewalt und Diskriminierung jeglicher Art. Unter Anleitung der zertifizierten Trainerin Anita Hummel lernen die Teilnehmerinnen Nein zu sagen, ihre Grenzen und Möglichkeiten wahrzunehmen und bei entsprechender Bedrohung Abwehr-, Verteidigungs- und Befrei-ungstechniken einzusetzen. Alltägliche Belästigungs- und Übergriffsituationen werden nachvollzogen und individuelle Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Dabei steht die Gewaltvermeidung immer im Vordergrund.

Anmeldungen können erfolgen unter den Tel. (0160) 93 79 30 30 oder Tel. (0160) 93 79 30 35 oder per Mail frauenberatungsstelle@awo-hoexter.de, Kostenbeitrag: 5 Euro.

Sozialverband mit Herz und Profil

Rückblick: Vor 25 Jahren wurde der AWO-Kreisverband Höxter als eingetragener Verein gegründet.
Seither haben sich Angebote, Aufgaben und Herausforderungen gewandelt

Neue Westfälische vom 22.12.2017
Von Silke Riethmüller

Kreis Höxter. Ein Vierteljahrhundert besteht der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt nun im Kreis Höxter. Ein Grund, die vergangenen 25 Jahre Revue passieren zu lassen und zu schauen, was sich von den Anfängen bis heute entwickelt und verändert hat.

Bereits in den 1950er Jahren gab es vereinzelte Aktivitäten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Kreis Höxter, bis Ende der 70er Jahre gestalteten die Ortsvereine zum Beispiel in Höxter und Beverungen die Angebote. “Erst ab den 1980er Jahren nahmen die AWO-Aktivitäten kreisweit so richtig Fahrt auf”, weiß Kreisgeschäftsführer Wolfgang Kuckuk. Im Januar 1982 schlossen sich die Ortsvereine Höxter, Beverungen, Brakel, Bad Driburg, Warburg, Lüchtringen und Steinheim zu einem Kreisverband zusammen, zunächst als Gliederung des damaligen AWO-Bezirksverbandes östliches Westfalen in Bielefeld. Zehn Jahre später gründete sich dann der AWO-Kreisverband als eingetragener Verein.

Die Geschäftsstelle befand sich damals (1992) noch an der Höxteraner Gartenstraße. Vorsitzender war Heinz Göhlmann, als Geschäftsführer fungierten Wilfried Brexel und später Detlef Stall. Zu den Angeboten des Kreisverbandes zählten Beratungsangebote (Sozial- und Seniorenberatung, Aussiedlerberatung), Ferienangebote und Kuren, Hausaufgabenbetreuungen – “zu der Zeit gab es noch keine Ganztagsschulen”, sagt Wolfgang Kuckuk – der Mobile Soziale Dienst, Arbeitslosenberatung und Arbeitslosenprojekte (bis 2003) sowie das Kleider- und Möbellager in Peckelsheim mit angeschlossener Werkstatt (bis 2004). “Die Einführung der Pflegeversicherung als eigenständiger Teil der Sozialversicherung hat ab 1995 einen Wandel in der Arbeit mit Senioren eingeleitet und diesen Bereich innerhalb des Kreisverbandes stark geprägt. Dadurch war die gesetzliche Basis für den Aufbau unseres Ambulanten Pflegedienstes gelegt”, betonen Kuckuk und Präsidiumsvorsitzender Paul Arens.

Mit dem Umzug der Geschäftsstelle nach Bad Driburg begann 1997 eine neue Zeitrechnung für die AWO im Kreis Höxter. “Das Haus an der Caspar-Heinrich-Straße wurde mit viel Eigenleistung eingerichtet”, erinnert sich Kuckuk. Hier sind unter anderem der Mobile Soziale Dienst sowie die Beratungsstelle für Schwangerschaft, Schwangerschaftskonflikte und Sexualität beheimatet.

Neben der Erweiterung des bestehenden Beratungsangebotes und dem Aufbau weiterer Standorte im Kreis, sind seit 1998 vor allem die Angebote in den Bereichen Jugendhilfe und Soziale Arbeit in den Schulen stark gewachsen. Die AWO engagiert sich aktuell an 23 Schulen kreisweit, zum Beispiel in der Nachmittagsbetreuung. “Dieser Bereich ist momentan der mit den meisten Mitarbeitern und auch der Bereich, der am schnellsten gewachsen ist in den vergangenen Jahren”, sagt Kuckuk.

»Sie alle sind stets mit viel Herzblut dabei«

Im Kreisgebiet gibt es inzwischen acht AWO-Ortsvereine, in denen sich rund 400 Mitglieder engagieren. In den Einrichtungen und Diensten der AWO sind kreisweit 235 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. “Wir sind ein moderner Sozialverband mit besonderem Profil. Mit ehrenamtlichem Engagement und professionellen Dienstleistungen setzt sich die AWO für eine sozial gerechtere Gesellschaft ein”, betont Kuckuk. Wie die Gesellschaft haben sich auch die Herausforderungen an die Sozialverbände in den vergangenen 25 Jahren gewandelt. “Vieles ist nicht immer planbar, die Dinge entwickeln sich”, so Kuckuk. Wichtigstes Merkmal der Entwicklung der AWO im Kreis Höxter sei sicher eine zunehmende Professionalisierung. “Neben der professionellen Arbeit, die unsere Mitarbeiter leisten, sind sie alle aber auch stets mit viel Herzblut dabei”, unterstreicht Paul Arens. Damals wie heute gelte das für alle, die sich innerhalb des Kreisverbandes engagieren – ob hauptamtlich oder in ihrer Freizeit.

Westfalenblatt vom 20.10.2017
Von Elisabeth Affani

Handtaschenbörse und Konzert: Erlös für Frauenberatungsstelle

Höxter (WB). Zonta macht die Taschen voll für den guten Zweck: 11 000 Euro haben die Damen des Serviceclubs beim Benefiz-Handtaschenverkauf während des Huxori-Marktes in Höxter erwirtschaftet. Der Erlös wurde an die AWO für ihr Frauenberatungsprojekt übergeben.

Die großzügige Spende konnte der Club sogar um 1000 weitere Euro aufstocken: Diesen Erlös hatte das traditionelle Zonta-Benefizkonzert auf dem Kulturgut Holzhausen im September erbracht (Bericht vom 19. September). Das kulturelle Glanzlicht hat in jedem Jahr einen festen Platz im Veranstaltungskalender des Zonta-Clubs.

Die Handtaschenbörse soll sich nach der Erfolgspremiere ebenfalls wiederholen: »Wir starten 2018 zum Huxori-Markt wieder durch«, kündigen die Zonta-Mitglieder an. Übrig gebliebene Taschen haben sie für das nächste Jahr verpackt. Natürlich hoffen sie, dass wieder viele Frauen für die zweite Auflage der Börse ihre Handtaschen spenden.

In diesem Jahr war die Resonanz auf den Spendenaufruf überwältigend: 1500 Handtaschen warteten im Ladenlokal des ehemaligen Geschäfts »Figura M« in der Stummrige Straße auf neue Besitzerinnen. Vom Schnäppchen bis zum Designerstück, von der Clutch bis zum Shopper, vom schlichten Allzweck-Modell bis zum schrillen Hingucker für besondere Anlässe blieb kein Wunsch offen. Die Einkaufslaune der Huxori-Besucherinnen war groß. Und die Freude an der frisch erworbenen Handtasche auch.

Sowohl die Käuferinnen, als auch die Spenderinnen der vielen Handtaschen haben die Beratungsstelle gegen Gewalt an Frauen unterstützt. Sie wurde vor zwei Jahren gegründet. Der Zonta-Club hat am Konzept mitgearbeitet und beteiligt sich mit jährlich 4000 Euro an der Finanzierung dieses Angebots.

Träger der Beratungsstelle ist die AWO. Kreisgeschäftsführer Wolfgang Kuckuk betonte bei der Spendenübergabe, dass das Beratungsangebot vor zwei Jahren ohne die Unterstützung des Zonta-Clubs nicht hätte etabliert werden können.

Zonta-Präsidentin Claudia Bonefeld dankt im Rückblick auf den Huxori-Markt den vielen Taschen-Spenderinnen, den einkaufsfreudigen Kundinnen und nicht zuletzt auch der Eigentümerin des Ladenlokals für ihre Unterstützung.

Neue Westfälische vom 05.04.2017
Von Elisabeth Affani

Arbeiterwohlfahrt: Die Beratungsstellen für Schwangerschaft, Partnerschaft und Sexualität legen ihren Jahresbericht vor

Bad Driburg. Jede Zahl, die der Jahresbericht 2016 der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Bad Driburg und Höxter auflistet, ist keine rein mathematische Größe, sondern symbolisiert menschliche Schicksale. Auch in unserem scheinbar lückenlos aufgeklärten Zeitalter gibt es Menschen, insbesondere Frauen, die aufgrund besonderer Umstände ihre persönlichen Fragen und Probleme nicht allein lösen können und dankbar für eine professionelle Beratung sind. Die AWO-Beratungsstellen für Schwangerschaft, Partnerschaft und Sexualität legten dem Vorsitzenden des AWO-Präsidiums Paul Arens und dem Kreisvorstandsvorsitzenden Wolfgang Kuckuk sowie der Öffentlichkeit gestern den Jahresbericht 2016 vor.

Insgesamt 460 Beratungen mit 1.586 Beratungskontakten wurden durch das Team geleistet, das ist ein signifikanter Anstieg gegenüber den 417 Fällen im Jahre 2015.

Vor allem Schwangere suchen Ratdes AWO-Teams

Das Team besteht aus der Diplom-Sozialarbeiterin und Systemberaterin Beate Knievel-Boraucke, der Diplom-Sozialarbeiterin und Mate-Meo-Therapeutin Silke Niggemann-Boffer sowie der Erziehungswissenschaftlerin und Flüchtlingsberaterin Isabell Wintermeyer. Verstärkt wird das Team in der Verwaltung durch die Fremdsprachen-Korrespondentin Cornelia Göhmann-Dobrott, die den wichtigen Erstkontakt herstellt.

Vor allem Schwangere suchten den allgemeinen Rat des AWO-Teams, von den 400 Fällen sind 60 der Konfliktberatung zuzuordnen. Die meisten Frauen dieser Gruppe waren zwischen 22 und 26 Jahren alt. Die Beraterinnen haben es mit einer vielschichtigen Problematik zu tun, mit der physischen und psychischen Verfassung der Klientinnen ebenso wie mit ihrer familiären, beruflichen und/oder wirtschaftlichen Situation. Die betroffenen Frauen kamen in der Regel allein, aber auch mit ihrem Partner oder einer anderen Person in die Beratungsstellen.

Neben einer Schwangerschaft war an zweiter Stelle die Geburt eines Kindes der Grund dafür, dass Frauen und auch Familien Beratung und Unterstützung suchten.

Finanzielle Hilfe können die Beraterinnen aufgrund verschiedener Programme leisten, etwa über die Bundesstiftung “Mutter und Kind” oder den Familienplanungs-Fonds des Kreises Höxter.

Neben den individuellen Beratungen und dem zusätzlichen Angebot für Flüchtlingsfrauen und ihre Familien führte das Team 27 Veranstaltungen durch. Dazu gehörten das Müttercafé im Rahmen der Frühen Hilfen und Gruppenprojekte in Schulen und Kindertagesstätten mit sexualpädagogisch-präventiver Thematik.

Die AWO-Beratungsstellen danken dem Kreis Höxter für die finanzielle Unterstützung und allen Kooperationspartnern für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.