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Endlich konnte mit zwei Jahren Verspätung das 10jährige Bestehen des AWO Ortsvereins Borgentreich gefeiert werden. Dazu trafen sich Mitglieder, Helfer*innen vom Borgentreicher Lebensmittelkorb und Gäste in der Gaststätte „Zur Krone“, dort wurde der Ortsverein Borgentreich im Jahr 2010 auch gegründet.
Sabine Heikenfeld, Kreisvorstandvorsitzende, Paul Arens Präsidiumsvorsitzender und Franz-Josef Wegener, stellvertretender Bürgermeister von Borgentreich, sprachen Grußworte und dankten für die gute Arbeit für sozial Schwächere vor Ort im Stadtgebiet Borgentreich.
Die erste Vorsitzende Carmen Watermeyer-Fels berichtete von den Aktivitäten in den vergangenen Jahren. Im Fokus stand und steht die monatlich stattfindende Lebensmittelausgabe, welche auch in Zeiten von Corona fast immer stattfinden konnte. Zwar in geänderter Form, nämlich als Ausgabe durchs Fenster, aber so können Lebensmittel gerade auch in dieser schwierigen Zeit ausgegeben werden. Derzeit ist eine Zunahme der zu versorgenden Personen zu verzeichnen. Durch die Flüchtlinge aus der Ukraine, weitere Zuweisungen nach Borgentreich und den allgemeinen Preisanstieg gibt es dafür verschiedene Gründe. Ab Juli soll die Ausgabe wieder in gewohnter Form stattfinden. Noch ist es möglich die etwa 120 Personen zu versorgen, dies aber nur durch Zukäufe, welche durch Spenden finanziert werden. Hier ein großes Danke an die vielen Firmen und Privatpersonen, ohne deren Spenden wäre es nicht möglich die Menschen zu versorgen. Auch gilt der Dank der ersten Vorsitzenden und Ihrem Team von freiwilligen Helfer*innen, ohne diese wäre die Ausgabe, zu der insbesondere auch das Abholen der Lebensmittel und der Aufbau gehört nicht möglich.

Vor dem gemütlichen Teil mit einem Frühstück, folgte noch die Generalversammlung. Dabei wurde Carmen Watermeyer-Fels in ihrem Amt als erste Vorsitzende für zwei weitere Jahre bestätigt. Auch wiedergewählt wurden Ingrid Schabedoth als 2. Vorsitzende, Jutta Kropp als Kassierein und Petra Albertsmann als Schriftführerin, ebenso als Beisitzer*innen Ingelore Fels und Oksana Foth. Als Revisoren wurden Elisabeth Thielmann und Beate Berendes gewählt.

Der nächste Termin vom AWO-Lebensmittelkorb, welcher für Bedürftige im Stadtgebiet Borgentreich einmal im Monat stattfindet, ist am Freitag, den 24.06.2022 im evangelischen Gemeindehaus in Borgentreich. Zu den Ausgabeterminen des Lebensmittelkorbes sind alle Bedürftigen aus dem Stadtgebiet Borgentreich eingeladen, welche ihre Berechtigung durch den Bescheid des Sozialamtes oder der Arbeitsagentur nachweisen müssen.

“FamilienKINDERTAGzeit in der Tüte”

… Spielideen, Aktionen und kleine Überraschungen für Kinder von 0 bis 3 Jahren. Für ältere Geschwisterkinder ist auch etwas dabei.

Anmeldung bis Montag, 23.05.2022, telefonisch, per SMS oder dem Messenger Signal (0151 – 552 40 449) mit Alter und Anzahl der Kinder.

Abholung der Tüten am Dienstag, 31.05.2022, von 16.30 bis 18.00 Uhr am Familienstützpunkt Höxter in der Gartenstr. 7.

Das Angebot ist kostenlos.

Der Flyer dazu: AWO Familienzeit In Tüten Zum Kindertag

DANKE an alle Mitarbeiter*innen in der Pflege, Betreuung und hauswirtschaftlichen Versorgung  unserer Kund*innen in unserem ambulanten Pflege- und Betreuungsdienst.

Unser Dank geht aber an ALLE Pflegekräfte, die gerade in dieser schwierigen Zeit über sich hinauswachsen mussten und diese Herausforderung angenommen haben.
Sie sind weiterhin zur Stelle, weil sie für ihren Beruf “brennen”.

Die Aufmerksamkeit durch diesen Tag für alle Pflegekräfte weltweit und der Fokus, den die Corona-Pandemie auf diesen wichtigen Beruf gelegt hat, darf nicht verpuffen, damit die wertvollen Kräfte nicht “ausbrennen”.

Der Pflegeberuf kann “beiden Seiten” so viel geben.
Jungen Menschen, die vor der Berufswahl stehen, sollte wieder verstärkt in den Blick fallen, was dieser Beruf ist, nämlich

  • abwechslungsreich
  • sinnstiftend
  • bewegend
  • interessant
  • interdisziplinär
  • individuell
  • sicher und attraktiv
  • Teamarbeit

Willebadessen zeigt Haltung für die Ukraine

Von Bettina Peters

Montag, 02.05.2022, 14:18 Uhr

Mit einer Solidaritätskundgebung für die Ukraine haben AWO, SPD, CDU und das Bündnis für Demokratie und Toleranz im Kreis Höxter am vergangenen Sonntag in Willebadessen Haltung gezeigt. Mehr als 80 Menschen nahmen daran teil.

„Die Werte der AWO lauten seit jeher Solidarität, Toleranz, Gleichheit, Gerechtigkeit und Freiheit.“ Mit diesen Worten begrüßte Paul Arens, Vorsitzender der AWO Peckelsheim, die mehr als 80 Teilnehmer am Torbogenhaus in Willebadessen.

Die AWO Peckelsheim setzt sich aktuell gemeinsam mit dem Kreisjugendwerk der AWO für Menschen in der Ukraine und Geflüchtete aus dem Kriegsgebiet ein. So fuhren in den vergangenen Wochen und Monaten mehrere Lieferwagen mit Hilfsgütern von Peckelsheim bis zum polnischen Dorf Zosin an die ukrainische Grenze. Sie brachten auf dem Rückweg bisher 27 Flüchtlinge mit nach Deutschland.

Einige von ihnen haben am Sonntag auch an der Kundgebung teilgenommen. „Wir möchten diese Veranstaltung nutzen, um Interessierte zu informieren, uns bei Unterstützern zu bedanken und gemeinsam Haltung für Frieden, Demokratie und Zusammenhalt zu zeigen“, erklärte Arens.

In seiner Ansprache hieß er die geflüchteten Frauen und Kinder aus der Ukraine willkommen, die für die Besucher der Kundgebung Spezialitäten aus ihrer Heimat vorbereitet hatten. Natascha Arens, die Ehefrau von Paul Arens, fungierte dabei als Dolmetscherin.

Willebadessens stellvertretender Bürgermeister, Hubert Gockeln, betonte die Grausamkeiten des aktuellen Krieges, in welchem kein Unterschied zwischen Militärkräften und Zivilisten gemacht werde. „Wir dürfen niemals vergessen, wie wichtig der Frieden ist“, sagte Gockeln.

Seit Wochen engagiert sich das Team der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Peckelsheim für die Menschen in der Ukraine. So haben die Helfer Geld- und Sachspenden gesammelt – und am Dienstag bereits den dritten Bulli voller Hilfsgüter an die ukrainische Grenze geschickt.

Leon Lensdorf, der die Lieferwagen an die polnische Grenze begleitet hatte, schilderte den Zuhörern seine Eindrücke. Er sei froh, dass die Flüchtlinge, die er nach Deutschland begleitet habe, nun ein sicheres Leben im Kreis Höxter führen können. „Ich gebe alles, damit der Traum von Frieden Wirklichkeit werden kann.“

„Die demokratische Grenze zur Autokratie liegt zurzeit in der Ukraine. Wenn die Ukraine den Krieg verliert, verliert die Demokratie.“, rief Ricardo Blaszczsyk vom Bündnis für Demokratie und Toleranz den Menschen die Ausmaße des Krieges ins Bewusstsein.

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit wird in Kooperation mit dem Notruf Bremen eine Studie durchgeführt, mit der untersucht wird, wie die Sicht der Allgemeinbevölkerung zum Thema sexuelle Gewalt sowie die Einstellung zu Behandlungsangeboten ist.

Mit dieser Studie soll empirisch die Notwendigkeit und Wirksamkeit von Beratungsstellen dargelegt werden.
Deshalb ist es wichtig, dass die Studie so viele Menschen wie möglich erreicht, da ein repräsentatives Ergebnis erzielt werden soll.

Hilfreich wäre eine Teilnahme und auch eine Verbreitung der Umfrage.

An der Umfrage können alle interessierten Menschen teilnehmen.

Als Dankeschön werden 20 Amazon-Gutscheine im Wert von 10 Euro verlost!

Über folgenden Link geht’s zur Umfrage:

https://ww3.unipark.de/uc/HD_UniHeidelberg_Ehrenthal_LS/07de/

Der Artikel aus der Neuen Westfälischen vom 03.05.2022

NW 03.05.22

Vom 3. bis 30. Mai finden in Höxter die Frauenaktionswochen unter dem Motto „Alles unter einen Hut“ statt.

Das Frauennetzwerk Höxter und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Höxter haben dieses Thema gewählt, um auf die Fürsorge, die unsere Familien und unsere Gesellschaft zusammen hält und die immer noch überwiegend von Frauen / Müttern übernommen wird, aufmerksam zu machen.

Diese wichtige Sorgearbeit führt häufig zu einer enormen mentalen Belastung, denn wer sich um Kinder oder zu pflegende Angehörige kümmert und zusätzlich auch noch im Beruf stark sein muss, hat selten Feierabend. Aber was kann gegen diese ständige Last, alles unter einen Hut zu bekommen, getan werden? Die während der Frauenaktionswochen angebotenen 15 Veranstaltungen bieten hierfür Lösungsansätze, Denkanstöße und Diskussionsmöglichkeiten, beinhalten aber auch Hilfen zur Selbstfürsorge und schließlich auch Gemeinsamkeit.

Das Veranstaltungsprogramm können Sie hier öffnen: Flyer Frauenaktionswochen 22 Web

Der AWO-Ortsverein Peckelsheim und das AWO-Jugendwerk im Kreis Höxter haben für den 1. Mai eine Feier in Willebadessen im Schlosspark geplant.
Hierbei sollen neben Bürger*innen auch Betroffene aus der Ukraine zu Wort kommen. Sie berichten aus ihrem Land und von ihren Erlebnissen.
Es werden Gedichte und Gesänge vorgetragen.
Es gibt Kuchen – von Ukrainerinnen gebacken – und Kaffee dazu.

HERZLICH WILLKOMMEN!

Jeden Tag kommen mehr Flüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland an, und auch im Kreis Höxter haben bereits zahlreiche Menschen Zuflucht gefunden.

Wie auch viele andere Akteure sind die haupt- und ehrenamtlich Tätigen des AWO Kreisverbands Höxter darauf eingestellt, mit ihren unterschiedlichen Hilfsangeboten für die Menschen da zu sein.

Besonders das Flüchtlingsberaterinnen-Team bereitet sich derzeit bestmöglich auf Bedarfe der ukrainischen Geflüchteten vor. Seit sechs Jahren bietet die Regionale Flüchtlingsbera­tung der AWO an verschiedenen Standorten im Kreisgebiet professionelle soziale Be­ratung für Menschen, die aus Kriegs- und Krisengebieten geflohen sind und in Deutschland Schutz suchen.

Das Beratungsangebot steht allen Geflüchteten nach ihrer Zuweisung in die entsprechende Kommune offen, aber auch Angehörigen sowie ehrenamtlichen Helfer*innen und Unterstützer*innen.

Zur Zeit besteht das Beratungsangebot der AWO regional für Willebadessen-Peckelsheim, Borgentreich, Beverungen, Bad Driburg, Steinheim, Nieheim und Marienmünster.

Die Sozialarbeiterinnen und -pädagoginnen bieten Beratung zu aufenthaltsrechtlichen Fragen so­wie zu sozialen Leistungen. Sie unterstützen zum Beispiel bei der Antragstellung auf finanzielle Hilfen oder der Gewährung von Gesundheitsleistungen und bieten Informationen in den Bereichen Schule und Beruf, Spracherwerb oder Verbraucherfragen.

Im Umgang mit Behörden und anderen Einrichtungen unterstützen die Beraterinnen beim Verste­hen und Formulieren von Schriftstücken sowie beim Ausfüllen von Formularen.

Sie bieten darüber hinaus erste Informationen im Kontext familiärer Angelegenheiten (Erziehungs­fragen, Schwangerschaft) oder des Gewalt- bzw. Opferschutzes.

Bei der AWO Frauenberatungsstelle für den Kreis Höxter finden von Gewalt betroffene oder bedrohte Frauen kompetente Beratung zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen. Die Berate­rinnen stehen ihnen  vertraulich zur Seite und unterstützen z. B. bei der Bewältigung akuter Kri­sensituationen und der Aufarbeitung des Gewaltgeschehens. Bei Bedarf vermitteln sie Kontakte zu weitergehenden Beratungs- und Fachstellen.

Die AWO Schwangeren-Beratungsstelle bietet Rat in allen Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt und berät als anerkannte Beratungsstelle im Fall von Schwangerschaftskonflikten. Frauen bekommen darüber hinaus Informationen zu wirtschaftlichen Hilfen z. B. im Rahmen der „Bundesstiftung Mutter und Kind“, die für schwangere Frauen in Not finanzielle Hilfen für Schwan­gerschaftskleidung und Babyerstausstattung bietet.

Zusätzlich bietet der AWO Kreisverband Höxter seit April 2018 mit einer weiteren Mitarbeiterin eine spezifische Beratung für Zugewanderte mit gesichertem Aufenthaltsstatus an. Die „Migrationsbe­ratung für erwachsene Zuwanderer“ (MBE) ist ein spezielles Integrationsangebot für er­wachsene Zuwander*innen über 27 Jahre.

Alle Beratungsangebote erfolgen freiwillig, verschwiegen und kostenfrei. Termine können nach Absprache an mehreren Standorten im Kreis Höxter vereinbart werden. Ansprechpartner*innen und Kontaktdaten können unter www.awo-hoexter.de eingesehen oder in der Geschäftsstelle in Bad Driburg unter der Telefonnummer 05253 – 93 502 10 erfragt werden.

In der langjährigen Zusammenarbeit mit Kommunen, anderen Trägern und Institutionen und enga­gierten ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer*innen ist in den vergangenen Jahren ein gutes Netzwerk aus unterschiedlichen Unterstützungsangeboten entstanden, auf das in der aktuellen Situation zurückgegriffen werden kann.

In verschiedenen Schulen im Kreis Höxter leisten Mitarbeitende des AWO Kreisverbandes Höxter Angebote der sozialen Arbeit und Betreuung. Auch sie stellen sich aktuell auf die Aufnahme und Betreuung weiterer Schüler*innen mit Fluchthintergrund ein, um ihnen mit dem Schul­besuch nach den schrecklichen Erlebnissen des Krieges ein Stück Normalität  zu ermöglichen.

Regelmäßige Angebote der AWO Ortsvereine, wie z. B. die Kleiderstube in Peckelsheim oder die Lebensmittelausgaben „Willebad-Essen-Korb“ und „Borgentreicher Lebensmittelkorb“ stehen allen Bedürftigen offen und können Ankommenden unmittelbar helfen.

Das AWO Kreisjugendwerk Höxter hatte in der vergangenen Woche zusammen mit dem AWO Ortsverein Peckelsheim sowie SPD und Jusos kurzfristig einen Hilfsgütertransport auf die Beine gestellt, um schnelle Hilfe zu leisten.

Darüber hinaus engagieren sich viele der Mitarbeiter*innen auch persönlich und leisten unmittelbar Hilfe und Unterstützung in ihren jeweiligen Heimatorten.

„Viele verschiedene Arten von Hilfe müssen ineinandergreifen, um der erwarteten großen Anzahl an Hilfesuchenden vor Ort eine möglichst umfassende bedarfsgerechte Unterstützung bieten zu können. Dabei darf man auch die Helfenden selbst nicht aus dem Blick verlieren, die seit zwei Jah­ren durch die Corona-Pandemie und ihre Folgen besonderen Belastungen ausgesetzt sind.

Die große Hilfsbereitschaft, die den Geflüchteten aus der Ukraine entgegengebracht wird, macht zuversichtlich, dass diese Aufgabe gemeinsam bewältigt werden kann – mit Menschlichkeit, Soli­darität und gegenseitigem Verständnis“, so Sabine Heikenfeld, Vorstandsvorsitzende des AWO-Kreisverbandes Höxter.