Ab Dienstag, 28.09.2021, startet im Familienstützpunkt Alte Post Steinheim, Pyrmonter Straße 8, wieder das Elterncafé – immer dienstags von 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr.

Eltern sind mit ihren Kindern (0 – 3 J.) zum Spielen, Quatschen, Austauschen, …  herzlich willkommen!

Die Anmeldung erfolgt montags von 8.00 bis 12.00 Uhr per SMS/Signal unter 0151- 123 85 644. Eine Gruppenanmeldung ist nicht möglich.

Es gilt die 3-G-Regel. Nähere Infos zum Hygienekonzept auch auf unserer Homepage unter: Einrichtungen -> Familie – Jugend – Schule -> Familienstützpunkt Steinheim

Westfalenblatt vom 18.08.21 – Reinhold Budde

Der AWO-Kreisverband Höxter, Beratungsstelle für Schwangerschaft, Partnerschaft und Sexualität, hat in der Geschäftsstelle Bad Driburg den Jahresbericht 2020 vorgelegt.

Die AWO-Beraterinnen Mareike Stöver (von links), Silke Niggemann-Boffer, Beate Knievel-Borauke und Praktikantin Lorena Tillmann sind für alle Frauen und auch Männer vor Ort und beraten gerne. Foto: Reinhold Budde

„Die Corona-Pandemie hat uns Beraterinnen und den Klienten/-innen im vergangenen Jahr einiges abverlangt. Die Präsenzberatung konnte von uns nicht immer angeboten werden. In dieser Krise für Menschen in Notlagen weiterhin erreichbar zu sein und als Gesprächspartnerinnen zur Verfügung zu stehen, war immer unser wichtigstes Anliegen“, sagte Beate Knievel-Borauke. Vor allem das persönliche Gespräch unter vier Augen sei von immenser Bedeutung, und konnte 2020 nicht immer durchgeführt werden, ergänzte Silke Niggemann-Boffer.

24 Männer haben Beratung gesucht

2020 haben 458 Ratsuchende die AWO-Beratungsstelle aufgesucht und somit 28 mehr als im Jahr zuvor. Und darunter waren auch 24 Männer, die eine Beratung zur Familienplanung oder der eigenen Sterilisation suchten. 392 Beratungsfälle sind der allgemeinen Schwangerenberatung und 66 Fälle der Konfliktberatung zuzuordnen. 313 Personen, die beraten werden wollten, waren Deutsche, davon hatten 45 einen Migrationshintergrund. 145 Ratsuchende besaßen eine andere Staatsangehörigkeit, darunter waren 80 geflüchtete Frauen. „Gerade dann ist es problematisch, wenn man nur telefonieren kann und nicht persönlich miteinander spricht“, sagte Silke Niggemann-Boffer. Denn bei Verständigungsschwierigkeiten könne man sich persönlich noch mit Zeichensprache verständigen, das ginge am Telefon aber nicht.

Der Erstanlass für die meisten Ratsuchenden, den Kontakt zur AWO-Beratungsstelle aufzunehmen, war 2020 eine Schwangerschaft. Frauen oder Familien suchten nach der Geburt eines Kindes Hilfe und Unterstützung. „Da geht es an erster Stelle um finanzielle Unterstützung, denn das Elterngeld ist längst nicht so hoch wie ein vorher bekommenes Gehalt“, erklärte Mareike Stöver, „und dann kommen alleinerziehende Frauen oder Familien in finanzielle Schwierigkeiten.“ 2020 haben insgesamt 120 schwangere Frauen durch die Beratungsstelle eine finanzielle Unterstützung über die Bundeshilfe „Mutter und Kind“ erhalten. Diese Hilfe betrug durchschnittlich 507,50 Euro.

Familien- und Verhütungsberatung standen an dritter Stelle. Seit zehn Jahren stellt der Kreis Höxter einen Sonderfonds für die Bezuschussung von Verhütungsmitteln zur Verfügung. 36 bedürftige Frauen konnten 2020 einen 70-prozentigen Zuschuss zu den Kosten ihres Verhütungsmittels erhalten. 2021 erfolgt eine 100-prozentige Kostenübernahme.

Häusliche Gewalt in der Schwangerschaft

Ein großes Problem ist die häusliche Gewalt in der Schwangerschaft. „Schwangere werden von ihren Männern finanziell knapp gehalten, von Freunden und Verwandten fern gehalten oder körperlich attackiert und suchen dann Rat bei uns“, wusste Mareike Stöver zu berichten. Das sei dann seelische, psychische oder körperliche Gewalt, die verhindert werden müsse, so Stöver. Wer Rat sucht, die AWO-Beratungsstelle in Bad Driburg ist täglich von 9 bis 16 Uhr unter Telefon 05253/9350218 erreichbar, in Höxter unter Telefon 05271/966389 ebenfalls von 9 Uhr an. Termine können auch nach Vereinbarung durchgeführt werden.

Zur Zeit verteilen wir kreisweit aktuelle Flyer, Plakate und Visitenkarten im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit.

Ihre

Frauenberatungsstelle der AWO für den Kreis Höxter
Beratungsstelle gegen Gewalt an Frauen

Mobil   0160 / 937 930 -30 oder -35

frauenberatungsstelle@awo-hoexter.de

Brakel news Donnerstag, 01. Juli 2021 11:19 Uhr

Ein Jahresrückblick der Frauenberatungsstelle der AWO für den Kreis Höxter – Beratungsstelle gegen Gewalt an Frauen

von links nach rechts: Mareike Stöver, Mitarbeiterin Frauenberatungsstelle Stephanie Viehhofer, Vorstand ZONTA CLUB Höxter Sabine Heikenfeld, Vorstand AWO Kreisverband Höxter e.V. Nadja Lang, Mitarbeiterin Frauenberatungsstelle

Bad Driburg (red). „Jede Frau sollte ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben führen können“ – mit diesem Grundanliegen bietet die in Trägerschaft des AWO Kreisverbandes Höxter e.V. geführte Frauenberatungsstelle flächendeckend im gesamten Kreisgebiet von Gewalt betroffenen oder bedrohten Frauen kompetente Beratung und Unterstützung an.

„Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter und kommt in unzähligen Facetten vor,“ informiert Mareike Stöver. Zusammen mit ihrer Kollegin Nadja Lang berät sie betroffene Frauen und ihre Helfer:innen zu Themen wie häusliche Gewalt, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Stalking, digitale Gewalt, Zwangsheirat und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.

Das Thema häusliche Gewalt ist nach wie vor Hauptthema, warum Frauen die Beratungsstelle aufsuchen. Sie bezeichnet nicht nur körperliche Verletzungen, sondern auch Verletzungen der Seele, der Gesundheit und der Freiheit. Tritte, Schläge, aber auch Erniedrigungen, Drohungen, Kontaktverbote, bewusste Isolation, Kontrolle der Finanzen und Erzwingen sexueller Handlungen sind nur einige Beispiele für Gewalt, denen Frauen in ihrem häuslichen Umfeld ausgesetzt sein können. Dabei handelt es sich nicht immer ausschließlich um den Ehemann oder Partner, sondern durchaus auch um andere Menschen, die die betroffene Frau im häuslichen Umfeld als Täter oder Täterin angehen: der vor längerer Zeit verlassene Freund, das erwachsene Kind, der Vermieter, der Mitbewohner. Frauen aus allen gesellschaftlichen Schichten und aller Nationalitäten können Opfer von Gewalt sein. Viele Frauen sind betroffen. „Scheuen Sie sich nicht Hilfe zu holen“, rufen die Beraterinnen Lang und Stöver auf.

„Neben aufbauenden Gesprächen unterstützen wir die Frauen, unter anderem, Wege aus der Gewaltspirale zu erarbeiten, zeigen Möglichkeiten der Existenzsicherung auf, begleiten bei Bedarf zur Polizei oder Rechtsanwält:innen und helfen bei Ämtergängen und Anträgen,“ berichtet Stöver. Thematisiert werden oftmals auch gesundheitliche Probleme, die sich unter Umständen im Lauf von Jahren eingestellt haben und häufig Ausdruck der psychischen Überforderung und Hilflosigkeit sind. „Grundsatz der Beratungsarbeit ist die Hilfe zur Selbsthilfe in ein eigenständiges Leben ohne Gewalt, Unterdrückung und Bevormundung,“ ergänzt Lang.

Gewalt gegen Frauen ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das auch heute noch häufig im Verborgenen bleibt. Die anhaltende Pandemie verstärkt vielerorts dieses Problem. Während der Corona-Krise kann es durch Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens, beengte Lebensumstände, finanzielle Sorgen, fehlende Kinderbetreuung und wenig Rückzugsmöglichkeiten zu mehr Ängsten und Stresssituationen innerhalb der Familien kommen. Fehlende Kontakte und weniger soziale Kontrolle durch Schule, Kindertagesstätte, Arbeit oder Verwandte können außerdem dazu führen, dass potenzielle Opfer häuslicher Gewalt seltener Unterstützung suchen.

Dennoch war in der Beratungsstelle gegen Gewalt an Frauen ein Anstieg des Hilfegesuchs von Frauen, besonders während des ersten Lockdowns im März 2020 zu erkennen. „Die Anzahl der Gewalttaten gegen Frauen steigt in Deutschland seit Jahren und Corona verschärft das Problem massiv.“ berichtet Lang. Frauen, die in einer Gewaltbeziehung leben, sind in einem ständigen Stress- und Alarmzustand. „Einen sicheren Ort zum Ausruhen und Entspannen gibt es für diese Frauen nicht,“ ergänzt Stöver.

So war in diesem Zeitraum die Anzahl der hilfesuchenden Frauen doppelt so hoch wie im März/April 2019. Im Vergleich auf das ganze Jahr jedoch blieb die Anzahl überwiegend gleich mit insgesamt 126 Betroffenen. Auffällig ist jedoch, dass die Intensität der Beratungen anstieg, so wurden 386 Gespräche geführt. „Frauen brauchten häufig vermehrt Gespräche und eine intensivere Unterstützung bei einzelnen Schritten. Dies lässt sich wahrscheinlich damit begründen, dass durch (Teil-)Schließungen der Zugang zu Ämtern erschwert war.“ begründet Lang. „Betroffene berichten seit Beginn der Pandemie von einer hohen Gereiztheit des Partners, Verschlimmerung von Gewaltausbrüchen und einer Zunahme von Aggressionen.“ so Stöver.

Die Mehrheit der ratsuchenden Frauen war zwischen 26 und 40 Jahren (45), 26 Frauen waren zwischen 18 und 25 Jahren, 17 zwischen 41 und 50 Jahren, neun zwischen 51 und 60 Jahren alt, acht Frauen waren über 60 Jahren alt. Die meisten Ratsuchenden waren im letzten Jahr deutscher Herkunft mit und ohne Migrationsgeschichte (85), gefolgt von Frauen mit Fluchterfahrungen (30). Bei elf Frauen wurden keine Angaben zur Herkunft gemacht. Mehr als die Hälfte der Frauen lebten mit Kindern zusammen.

Den Mitarbeiterinnen ist es ein großes Anliegen, auch die (sexualisierte) Gewalt an Kindern und Jugendlichen sowie gegenüber Männern zu thematisieren. „Auch Männer erleben in dieser schweren Zeit vermehrt Gewalt. Leider gibt es in Deutschland nur vereinzelt spezialisierte Männerberatungsstellen, hier vor Ort bisher gar keine“, so Lang.

Die beiden Beraterinnen bedauern, dass durch die momentan anhaltende Pandemie etliche Präventions- und Informationsveranstaltungen, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit Schulen in Form von Workshops oder Vorträgen, ausfallen mussten. „So war ein wichtiger Teil unserer Arbeit zeitweise auf Eis gelegt,“ bedauern Stöver und Lang. „Denn Opferschutz bedeutet auch, frühzeitig über Warnsignale von heranwachsender Gewalt aufzuklären und bestehende Hilfsangebote vorzustellen“.

Das bestehende Konzept der Frauenberatungsstelle wurde im vergangenen Jahr überarbeitet und kann ebenso wie aktualisierte Flyer und Plakate auf der Internetseite des AWO Kreisverbandes Höxter e.V. ( ww.awo-hx.de) eingesehen und heruntergeladen werden.

Finanziert wird die Beratungsstelle durch Landeszuschüsse und durch Fördermittel des Kreises Höxter, des Zonta-Clubs Höxter sowie durch Eigenmittel des AWO Kreisverbandes Höxter. Unterstützung in jeglicher Form bekommen die beiden Beraterinnen Mareike Stöver und Nadja Lang, die jeweils mit einer halben Vollzeitstelle in der Frauenberatungsstelle beschäftigt sind, u.a. durch die Gleich-stellungsbeauftragte des Kreises Höxter und die Gleichstellungsbeauftragten der einzelnen Städte des Kreises sowie vom Zonta-Club Höxter. Sie alle hatten sich mit dem Arbeitskreis „Gegen Gewalt an Frauen und Kindern im Kreis Höxter“ in intensiver Vorarbeit und mit großem Engagement für die Einrichtung dieses Hilfsangebots im Jahr 2015 eingesetzt und am Konzept für die Beratungsstelle mitgewirkt.

Persönliche Termine finden weiterhin unter Beachtung der bekannten Hygienevorschriften und nach vorheriger telefonischer Vereinbarung statt, aber auch Telefon- oder Mailberatungen sind möglich. „Uns ist es wichtig gerade in dieser Zeit, wo Frauen mehr denn je von Gewalt bedroht sind, weiterhin für die Betroffenen da zu sein!“ so Stöver und Lang.

Die Beraterinnen weisen zusätzlich auf Angebot des Frauen- und Kinderschutzhauses des Kreises Höxter hin, welches unter der Nummer 0171 5430155 zu erreichen ist. Unter der Nummer 08000 116 016 bietet das bundesweite „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen“ – auch via Online-Beratung – Unterstützung in verschiedenen Sprachen für Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte werden hier anonym und kostenfrei unterstützt.

Telefonische Erreichbarkeit der Beraterinnen von montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 12.30 Uhr unter den Telefonnummern.: 0160937930 -30 oder -35 sowie per E-Mail: frauenberatungsstelle@awo-hoexter.de.

Standorte:

Höxter: AWO Familienstützpunkt, Gartenstraße 7

Bad Driburg: AWO Geschäftsstelle, Caspar-Heinrich-Str. 15

Steinheim: AWO Familienstützpunkt, Pyrmonter Str. 8

Peckelsheim: Rathaus Peckelsheim, Abdinghof 1

Unsere Beratungsstellen befinden sich ab sofort in der Caspar-Heinrich-Str. 7 (ehemals Augenarztpraxis Dr. Wehr).

Telefonisch sind sie weiterhin erreichbar unter den bekannten Telefon- bzw. Handynummern.

Die AWO-Kleiderstube öffnet wieder ab Montag, 31.05.2021

Natürlich geht die Öffnung weiterhin – wie bereits bekannt – nur unter „Corona-Schutz-Bedingungen”:
Es werden maximal 6 Besucher gleichzeitig die Kleiderstube betreten können.
Zwingend erforderlich ist das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes und das Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Kunden und Mitarbeiter*innen der Kleiderstube.

Die Kontaktnachverfolgung erfolgt über ein Formular am Eingang oder die Registrierung mittels LUCA-APP.

Vor dem Betreten sind die Hände zu desinfizieren. Desinfektionsmittel steht am Eingang zur Verfügung.

In der AWO-Kleiderstube Peckelsheim können Sie gut erhaltene Bekleidungen für Erwachsene und Kinder, Wäsche und Haushaltswaren gegen eine angemessene Spende mitnehmen.

Das hilft Ihrer Haushaltskasse und der AWO Peckelsheim hilft es, die Kleiderstube zu erhalten.

AWO-Kleiderstube
Burgstraße 9
34439 Willebadessen-Peckelsheim
Tel.: 05644 98 14 40 (während der Öffnungszeiten)

oder über unsere Handynummer : 0151 62 444 060

Öffnungszeiten:
montags und dienstags 14.30 – 17.00 Uhr

Neue Westfälische vom 26.05.2021
Sie stehen künftig an der Spitze.
Lebenssituationen von Menschen verbessern

Bad Driburg/Kreis Höxter. Der AWO-Kreisverband Höxter hat sich nach der Verabschiedung des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Kuckuk im vergangenen Jahr nun neu organisiert. Sabine Heikenfeld und Aljona Gottfried bilden seit Jahresbeginn den hauptamtlich tätigen Kreisvorstand. Ihr gemeinsames Ziel ist es, auch künftig Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebenssituation unterschiedlichster Menschen im Kreis Höxter zu gestalten.

„Wir freuen uns über das Vertrauen und darauf, die zukünftigen Aufgaben zusammen anzugehen.“ Heikenfeld wurde vom Präsidium des Kreisverbands neu in den Vorstand berufen und nimmt die Funktion der Vorsitzenden wahr. Die Diplom-Sozialpädagogin und Fachwirtin für Erziehungswesen ist seit vier Jahren bei der AWO beschäftigt und war in dieser Zeit mitverantwortlich für den Aufbau und die Entwicklung des Fachdienstes Inklusion und die Koordination von Schulbegleitmaßnahmen. Aljona Gottfried, die in diesem Jahr ihr 25. Dienstjubiläum beim Kreisverband feiert, wurde als stellvertretende Vorsitzende bestätigt. Sie ist bereits seit mehreren Jahren in dieser Funktion tätig und nahm während einer Übergangsphase im vergangenen Jahr die kommissarische Leitung wahr.

Der AWO-Kreisverband ist mit unterschiedlichen Schwerpunkten im Bereich sozialer Dienstleistungen breit aufgestellt. Die Abteilung „ambulanter Pflege- und Betreuungsdienst“ bietet Unterstützung, Pflege und Betreuung zuhause im Bereich Bad Driburg, die Abteilung „Familie, Jugend, Schule“ umfasst unterschiedliche Angebote im Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Angebote sozialer Arbeit und Betreuung in Schulen sowie Beratungsangebote in vielen Städten des Kreises Höxter. Hier setzt der neue Vorstand zusätzlich auf erfahrene Fachkräfte als Fachbereichsleitungen, die in den Bereichen Schule sowie ambulante und teilstationäre Jugendhilfe Mitverantwortung übernehmen.

Natürlich müsse sich auch der AWO-Kreisverband in Zeiten der Pandemie besonderen Herausforderungen stellen, heißt es. „Wir sind sehr froh, dass der Kreisverband dank unserer umsichtigen und zuverlässigen MitarbeiterInnen seit nun schon über einem Jahr gut durch diese schwierige Zeit kommt. Mit viel Engagement gelingt es haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, auch unter schwierigen Bedingungen flexible Lösungen zu finden, um weiterhin für die Menschen da zu sein – dafür auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.“

Der internationale Tag der Pflege, der jedes Jahr am 12.05. begangen wird, erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale.

Alle Pflegekräfte setzen sich tagtäglich unermüdlich für die Menschen ein, die in ihrem Zu­hause oder in einer Einrichtung gepflegt werden müssen.

Sie sind eine tragende Säule der Gesundheitsversorgung. Dafür verdienen sie Anerkennung und Dank.

Die Pflege ist ein anspruchsvoller und komplexer Beruf. Gleichzeitig braucht man Empathie, um die Pflegebedürftigen entsprechend zu versorgen.

Gerade der Tag der Pflege soll ein Tag sein, der all das in den Blick nimmt und darauf aufmerksam macht.

Das Präsidium und der Vorstand unseres Kreisverbandes sagen von Herzen DANKE für den Einsatz und das Engagement.

 

Wir gedenken der bis jetzt an oder mit dem Corona-Virus verstorbenen Mitmenschen – sie waren Väter, Mütter, Kinder, Geschwister, Freunde…
Unsere Gedanken sind bei ihren Hinterbliebe­nen, die mit dem Verlust fertig werden und weiterleben müssen.

Wir denken auch an alle, die die Infektion überstanden haben, aber noch längst nicht einfach wieder ins Leben zurückgefunden haben, weil sie noch an den Folgen leiden.

Für uns ist es wichtig, sich an alle vorgegebenen Hygieneregeln zu halten.
Für all diejenigen, die mit dem Verlust eines Angehörigen oder Freundes leben müssen oder diejenigen, die mit Long-Covid-19-Symptomen zu kämpfen haben, ist es auch ein Zeichen von Respekt, sich in der jetzigen Situation angemessen zu verhalten und einen Austausch in einem vernünftigen Ton zu führen.

Wir sind unseren Mitmenschen und besonders Klienten verpflichtet, sie bestmöglich zu schützen und weiterhin unter Be­rücksichtigung der Schutzmaßnahmen für sie da zu sein.

Bewusst sind uns auch alle anderen mit der Corona-Pandemie verbunden negativen Auswir­kungen für Kinder, für Familien, für Partnerschaften. Finanzielle Sorgen, Existenzängste und häusliche Gewalt bedeuten für viele Menschen zusätzlich eine enorme Belastung und unerträgliches Leid.
Wir alle können dem mit dem nötigen Zusammenhalt, Verständnis und der Umsetzung der Hygieneregeln etwas entgegensetzen, um der Pandemie Herr zu werden und damit die Hilfsmöglich-keiten der besonders Betroffenen zu verbessern. Nicht wegschauen, wenn jemand Hilfe braucht, ist in diesen Zeiten – wie aber auch sonst und zukünftig – wichtig!

Vergessen darf man aber auch diejenigen auf keinen Fall, die berufsbedingt durch Corona verursachtes Leid und die damit verbundene Belastung, jeden Tag – und das schon seit über einem Jahr ohne nennenswerte Frei- oder Urlaubszeiten – in voller Bandbreite sowohl physisch als auch psychisch bewälti­gen müssen. Da denken wir zu allererst an die Covid-19-Stationen mit all ihren Mitarbei­ter*innen, die jeden Tag alles geben, obwohl sie sich und ihre Familie gefährden könnten – wie auch an die Mitarbeiter*innen unseres Verbandes und anderer sozialer Dienstleister, die Pflege- und Betreuungstätigkeiten, Beratungsangebote, Angebote in Schulen sowie Eingliederungs- und Jugendhilfemaßnahmen mit hohem Verantwortungsbewusstsein und Einsatzbereitschaft ausüben.
Viele Menschen sind von den Risiken und Auswirkungen sowohl beruflich, persönlich oder in sonst irgendeiner Form konfrontiert und betroffen und müssen sich mit den damit verbunden Ängsten plagen, so dass wir nur an ALLE appellieren können:
Halten wir zusammen, passen wir aufeinander auf – jetzt aber auch zukünftig – und tun wir alles, damit wir die Corona-Pandemie schnellstmöglich in den Griff kriegen!

Danke an ALLE, die jeden Tag ihr Bestes geben!

Die AWO-Kleiderstube öffnet wieder ab Montag, 15.03.21.

Natürlich unter „Corona-Schutz-Bedingungen”:
Es können maximal 6 Besucher*innen gleichzeitig in der Kleiderstube sein.
Zwingend erforderlich ist das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes und das Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Kund*innen und Mitarbeiter*innen der Kleiderstube.
Der Einlass erfolgt – unter Kontrolle – vom hinteren großen Tor beim Burggebäude aus und der Ausgang erfolgt über den bisherigen Eingang.
Vor dem Betreten sind die Hände zu desinfizieren. Desinfektionsmittel steht am Eingang zur Verfügung.

In der AWO-Kleiderstube Peckelsheim können Sie gut erhaltene Bekleidung für Erwachsene und Kinder, Wäsche und Haushaltswaren abgeben oder gegen eine angemessene Spende mitnehmen. Das hilft Ihrer Haushaltskasse und der AWO Peckelsheim hilft es, die Kleiderstube zu erhalten.

Kleider- und Sachspenden können während der Öffnungszeiten nur nach Sichtkontrolle und vorheriger Absprache in der Kleiderstube abgegeben werden.

AWO-Kleiderstube
AWO-Treffpunkt
Burgstraße 9
34439 Willebadessen-Peckelsheim
Tel.: 05644 98 14 40 (während der Öffnungszeiten)
Mobil: 0151 62 444 060

Öffnungszeiten:
montags und dienstags 14.30 – 17.00 Uhr