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AWO will weitere Stützpunkte schaffen

Neue Westfälische vom 23.02.2017

Kreis Höxter/Steinheim (nw). Das Präsidium des AWO-Kreisverbandes Höxter, die Vorsitzenden der Ortsvereine und Leitungskräfte trafen sich im AWO-Familienstützpunkt „Alte Post“ in Steinheim. Neben der Wirtschaftsplanung standen auch Diskussionen über die zukünftige Arbeit auf der Tagesordnung. Die AWO plant zum Beispiel in Bad Driburg eine Erweiterung der Räumlichkeiten, um sich im Bereich Senioren qualitativ weiter zu entwickeln. AWO-Familienstützpunkte als Kontakt- und Informationsstellen für Eltern bieten wichtige Hilfen für Familien. Die 2016 in Betrieb genommene Einrichtung in Steinheim sei ein gutes Beispiel der Beratung, Begegnung, Begleitung und Bildung. Die Schaffung weiterer Stützpunkte in der Region ist Ziel des Kreisverbandes.

AWO siedelt in die Alte Post

Neue Westfälische vom 21.09.2016

Ein erweitertes Leistungsangebot hilft Familien, Frauen und Flüchtlingen

Steinheim. 240 Quadratmeter groß ist der neue AWO-Familienstützpunkt in Steinheim. Er enthält unter anderem eine geräumige Kombination aus Kommunikationsraum und Küche, Beratungsbüros, einen Spiel- und Kreativraum, einen Ruheraum, zwei Hausaufgabenräume sowie einen großen Bewegungsraum zum Turnen, Spielen und Austoben.

Glücklich über das neue Raumangebot sind vor allem die AWO-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denn sie können ihre sozialen Aufgaben nun auch in Steinheim in einem Ambiente mit Wohlfühlklima wahrnehmen. Laut Stützpunktleiterin Heidi Thuer bietet die AWO konkrete Angebote der Beratung, Begegnung, Begleitung, Betreuung und Bildung.

In ihrem Stützpunkt in der Pyrmonter Straße Nr. 8 sind folgende Leistungen abrufbar: Jugendhilfe, Schulsozialarbeit und Frühe Hilfen für Eltern. Das Beratungsangebot umfasst die Themen Schwangerschaft, Partnerschaft und Sexualität. „Unsere Beratungsstelle steht auch für sexualpädagogische Informationsveranstaltungen in Schulen und Kindertageseinrichtungen zu Verfügung“, weist Geschäftsführer Wolfgang Kuckuk auf das weit gefächerte Angebot hin. Steinheim ist zudem Frauenberatungsstelle mit Beratung gegen Gewalt an Frauen. Das heißt, dass die AWO gegebenenfalls Schutzanordnungen beantragt und bei der Krisenbewältigung mithilft. Heidi Thuer: „Kurzfristig bieten wir telefonische oder persönliche Beratung sowie den Mailkontakt an. Das alles ist vertraulich und anonym.“ Bezüglich der Anonymität hat das „neue Heim“ der AWO gegenüber der alten Einrichtung einen entscheidenden Vorteil: „Im Gebäude befinden sich eine Schülerhilfe und eine Anwaltskanzlei. Wer also mit Fragen oder hilfesuchend zu uns kommt, der nimmt denselben Eingang, wie alle anderen“, lädt Wolfgang Kuckuk dazu ein, sich durch falsche Scham vom Besuch des AWO-Familienstützpunktes abhalten zu lassen. Seit dem 1. Juni 2016 betreibt die AWO auch eine regionale Flüchtlingsberatungsstelle. Diese bietet außer den Sprechstunden in Steinheim auch Termine in Marienmünster und Nieheim an.

Hauptbestandteil der Beratung ist die gemeinsame Entwicklung einer Aufenthalts- und Lebensperspektive für die Flüchtlinge. Qualifizierte Flüchtlingsberaterin ist Sylvia Borgolte, Tel. (0 52 33) 3 83 61 53. Dass die AWO die neuen Räume in Steinheim anmieten und kurzfristig umbauen konnte, ist Wolfgang Kuckuk zufolge in einem hohen Maße der Stadt Steinheim und „deren kompetenten Mitarbeitern Ralf Kleine und Gerd Engelmann“ zu verdanken. „Das ist nicht überall so und dafür sagen wir danke“, so Kuckuk während der Eröffnungsfeier.

Im Weiteren dankte er den Sponsoren Beste Stadtwerke, Heinz Becker (Die Möbelstadt Steinheim), der Sparkasse Höxter sowie der Witwe des im Frühjahr 2016 verstorbenen Sozialdemokraten Emil Engel, Theresia Engel. Anerkennung und Respekt für die in den vergangenen fünf Monaten von den AWO-Mitarbeitern geleistete zusätzliche Planungs- und Umzugsarbeit brachte AWO-Kreispräsident Paul Arens zum Ausdruck.