Die tolle Stimmung war durch das ganze Haus zu hören und kleine Gewinne gab es natürlich auch.
Durch das Projekt „Abenteuer Verantwortung“ der Gesamtschule Bad Driburg haben die Senior*innen zur Zeit Unterstützung von sehr engagierten Schülern, die die Runde auch mit Spielideen bereichern. „Reise nach Jerusalem“ und „Stopptanz“ zu Karnevalsmusik haben nicht nur mobilisiert, sondern auch fröhliche Erinnerungen geweckt und allen viel Spaß gemacht.
Da der Klassenlehrer der Schüler am Nachmittag zu Besuch kam, konnte er gleich eine Runde Bingo mitspielen.
Danke auch an Petra Mikus aus der Runde, die für passende Deko und Verpflegung gesorgt und den Nachmittag gut gelaunt begleitet hat.
Sollten Sie oder Ihre Angehörigen auch Lust haben, sich zu unterhalten, Kaffee zu trinken, Spiele zu spielen, miteinander zu reden, Kontakt zu haben, nicht alleine zu sein, kommen Sie gerne zum Treffen.
– Jeden Mittwoch von 14.00 bis 16.00 h
– AWO-Begegnungszentrum | Caspar-Heinrich-Str. 15 | Bad Driburg
– Eine Anmeldung unter Tel. 05253 93 50 216 wäre für unsere Planungen hilfreich.

„Jede Frau sollte ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben führen können“ – mit diesem Grundanliegen bietet die in Trägerschaft des AWO Kreisverbandes Höxter e.V. geführte
Frauenberatungsstelle flächendeckend im gesamten Kreisgebiet kompetente Beratung und Unterstützung an.
Anfang Juli berichtete die Frauenberatungsstelle bei einem der monatlichen Treffen des ZONTA Clubs Höxter über ihre aktuelle Arbeit und stellte den Jahresbericht 2023 vor. Seit Eröffnung der AWO Frauenberatungsstelle für den Kreis Höxter beteiligt sich der der ZONTA Club Höxter an der Finanzierung dieser wichtigen Beratungsstelle. Des Weiteren wird die Fachberatungsstelle aus Landesmitteln, Fördermitteln des Kreises Höxter und Eigenanteile des AWO Kreisverbandes finanziert.
Im Jahr 2023 blieb die Anzahl der beratenen Frauen überwiegend mit 125 Betroffenen im Vergleich zu den Vorjahren auf einem ähnlichen Niveau. Auffällig ist jedoch, dass die Anzahl und Intensität der Beratungen weiterhin hoch sind. So fanden insgesamt 473 Beratungen und Begleitungen statt.
In den letzten Jahren suchten vermehrt Frauen mittleren Alters (26 – 40 Jahre) die Beratungsstelle auf. Auffällig ist immer noch die Anzahl der Frauen über 60 Jahren. Vermutlich entwickelt auch diese Generation durch die vermehrte Medienpräsenz ein größeres Bewusstsein dafür, dass sie die erlebte Gewalt und Unterdrückung nicht mehr weiter hinnehmen muss.
Obwohl überwiegend Frauen mit deutscher Staatsbürgerschaft Unterstützung suchen, finden auch immer häufiger Frauen anderer Staatsangehörigkeiten den Weg in die Beratungsstelle. Gut 56 % der Frauen lebten zum Zeitpunkt der Erstberatung mit minderjährigen Kindern in einem Haushalt.
Gewalt gegen Frauen ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, welches heute immer noch häufig im Verborgenen bleibt. Der aktuelle Bericht des Bundeskriminalamtes für das Jahr 2023 berichtet von einem stetigen Anstieg der Fälle häuslicher Gewalt, im letzten Jahr um 6,5 %. Des Weiteren wurden 155 Frauen in Deutschland von ihrem (Ex-)Partner getötet. Auch hier ist die Zahl jährlich steigend. Es ist darauf hinzuweisen, dass in diesem Bericht ausschließlich die angezeigten und rechtlich verfolgten Fälle aufgelistet werden. Aus der Praxis ist jedoch bekannt, dass viele Fälle nicht bei der Polizei angezeigt werden und häusliche Gewalt häufig im Verborgenen bleibt.
Alle 4 Minuten erlebt eine Frau in Deutschland Gewalt durch ihren Partner oder Ex-Partner. Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Unterstützt werden betroffene und bedrohte Frauen und ihre
Helfer*innen zu Themen wie Partnergewalt, Vergewaltigung und sexualisierte Gewalt, Stalking, digitale Gewalt, Zwangsheirat und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.
Das Thema häusliche Gewalt ist Hauptthema, warum Frauen die Beratungsstelle aufsuchen. Sie bezeichnet nicht nur körperliche Verletzungen, sondern auch Verletzungen der Seele, der Gesundheit und der Freiheit. Tritte, Schläge, sowie Erniedrigungen, Drohungen, Kontaktverbote, bewusste Isolation, Kontrolle der Finanzen und Erzwingen sexueller Handlungen sind nur einige Beispiele für Gewalt, denen Frauen im häuslichen Umfeld ausgesetzt sein können. Dabei handelt es sich nicht immer ausschließlich um den Ehemann oder Partner. Der verlassene Freund, das erwachsene Kind, Vermieter*in oder Mitbewohner*in können auch Täter*innen im häuslichen Umfeld sein. Frauen aus allen gesellschaftlichen Kontexten und aller Nationalitäten können Opfer von Gewalt sein.
Neben aufbauenden Gesprächen unterstützen die Beraterinnen u. a. dabei, Wege aus der Gewaltspirale zu erarbeiten, zeigen Möglichkeiten der Existenzsicherung auf, begleiten bei Bedarf zur Polizei oder Rechtsanwält*innen und helfen bei Ämtergängen und Anträgen. Thematisiert werden oftmals auch gesundheitliche Probleme, die sich u. U. im Laufe der Jahre eingestellt haben und häufig Ausdruck der psychischen Überforderung und Hilflosigkeit sind. Grundsatz der Beratungsarbeit ist die Hilfe zur Selbsthilfe in ein eigenständiges Leben ohne Gewalt, Unterdrückung und Bevormundung.
Die Beraterinnen weisen zusätzlich auf Angebot des Frauen- und Kinderschutzhauses des Kreises Höxter hin, welches 24/7 unter der Nummer 0171 5430155 zu erreichen ist.
Das kostenlose bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist 24 Stunden am Tag unter der Nummer 116 016 oder online erreichbar und berät in 18 verschiedenen Sprachen.
Mittlerweile gibt es ebenfalls ein bundesweites Hilfetelefon „Gewalt an Männer“. Dieses erreicht man unter 08001239900 oder ebenfalls online per Chatberatung.
INFOs:
Telefonische Erreichbarkeit der Beraterinnen von montags bis donnerstags von 9.00 – 17.00 Uhr und
freitags von 9.00 – 12.30 Uhr unter den Tel.: 0160 93 79 30 -30 oder -35, sowie per SIGNAL-Messenger und per E-Mail unter fbs@awo-hoexter.de.
Termine nach Absprache.
Unsere Standorte:
Höxter: AWO Familienstützpunkt, Gartenstr. 7
Bad Driburg: AWO Beratungsstellen, Caspar-Heinrich-Str. 7
Steinheim: AWO Familienstützpunkt, Pyrmonter Str. 8
Der AWO-Kreisverband Höxter ehrte bei einem gemütlichem Beisammensein nach der für dieses Jahr letzten Dienstbesprechung des Bereiches „Mobiler Sozialer Dienst“ der Abteilung „Senioren-Pflege, Betreuung und Unterstützung zu Hause“, eine langjährige Mitarbeiterin aus der häuslichen Betreuung.
Der Vorstandsvorsitzende Herr Kuckuk bedankte sich bei Edeltraud Gockel mit einem Blumenpräsent und einer Urkunde für ihre 10-jährige Mitarbeit beim AWO-Kreisverband Höxter. „Sie haben in Ihren Dienstjahren verschiedene Aufgaben übernommen und haben sich immer verlässlich eingebracht. Dafür übermittle ich Ihnen – auch im Namen des Präsidiums – unseren ganz herzlichen Dank“, betonte Herr Kuckuk
Ihr Kontakt zur Geschäftsstelle
AWO Kreisverband Höxter e.V.
Caspar-Heinrich-Str. 15
33014 Bad Driburg
Telefon: 05253 93 50 210
Telefax: 05253 93 50 215
info@awo-hoexter.de

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